Gefährdungsbeurteilung / Gefährdungsanalyse

Durch die Analyse den Arbeitsschutz „greifbar“ und „nachvollziehbar“ machen.

Arbeitsplätze müssen fachmännisch beurteilt werden, um notwendige Maßnahmen ableiten zu können.

Der Begriff „Gefährdungsbeurteilung“ taucht in Gesetzen und Vorschriften auf, doch die wenigsten Unternehmer sind sich der Bedeutung bewusst.

Um den Arbeitsschutz im Unternehmen greifbarer zu machen führen wir eine Analyse der potenziellen Gefährdungen am Arbeitsplatz durch. In der Folge werden die Gefährdungen fachmännisch beurteilt.

Die Verantwortung für diese Analyse inkl. Beurteilung liegt beim Unternehmer, der gemäß §5 und §6 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), sowie gemäß §3 DGUV Vorschrift 1, durch eine Beurteilung Maßnahmen abzuleiten, die Umsetzung zu terminieren und zu verfolgen hat.

Beispielsweise ist es die Pflicht des Unternehmers, unter Berücksichtigung der Verordnungen und der allgemeinen Grundsätze des §4 des Arbeitsschutzgesetzes, für die notwendigen Maßnahmen der sicheren Bereitstellung und Benutzung der Arbeitsmittel zu sorgen. Im Bereich besonderer Tätigkeiten, im Umgang mit Gefahrstoffen, oder aber auch durch Wechselwirkungen von Anlagen und Maschinen können immer wieder zusätzliche Gefahren für die Beschäftigten auftreten, die nicht zu vernachlässigen sind.

Bei Änderungen der betrieblichen Arbeitsverfahren / Gegebenheiten oder der Vorschriften durch den Gesetzgeber / Unfallversicherer, muss die Gefährdungsbeurteilung entsprechend angepasst werden. So wird zum Beispiel seit 2015 ein großes Augenmerk auf die psychischen Gefährdungen der Arbeitnehmer gelegt. Zusätzlich änderte sich 2018 die Vorgabe des Mutterschutzgesetzes in Bezug auf den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Daher ist es zwingend notwendig die Gefährdungsbeurteilung und Analyse in regelmäßigen Abständen auf ihre Aktualität zu prüfen und gegebenenfalls zu erneuern.